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11.07.18 11:19 Alter: 6 Tage

Studie: Bedarf an Strom wird stark wachsen

Kategorie: Presse, Presse

Energieforum der egeb: Wirtschaftsförderung / Stefan Siegemund stellt jüngste dena-Studie in Brunsbüttel vor / Windenergieanlagen an Land immer noch günstigste Möglichkeit bei erneuerbaren Energien

Stefan Siegemund von der Deutschen Energie-Agentur referierte in Brunsbüttel über Energiebedarf und Klimaschutzziele.

Volker Jahnke von der egeb: Wirtschaftsförderung zeigte die neueste dena-Studie, die auch im Internet zum Download bereitsteht.

Ein engagiertes Publikum beteiligte sich an der Diskussion im Besucherzentrum des Krenkraftwerks.

Brunsbüttel, 09.07.2018 – Unabhängig vom Szenario: Der Bedarf an Strom wird in den kommenden Jahrzehnten deutlich wachsen. Auch wenn der Energiebedarf insgesamt zurückgeht, ist mit einem 40- bis 100-prozentigen Anstieg des Strombedarfs bis 2050 zu rechnen. Das geht aus der jüngsten Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor, deren Ergebnisse in Brunsbüttel von Stefan Siegemund vorgetragen wurden. „Wenn wir die Klimaschutzziele der Bundesregierung ernst nehmen, müssen wir ab heute jährlich gut 20 Millionen Tonnen Kohlen- dioxid einsparen“, sagte der stellvertretende dena-Bereichsleiter „Erneuerbare Energien und Mobilität“ auf dem jüngsten Energie- forum der egeb: Wirtschaftsförderung im Besucherzentrum des Krenkraftwerks.

In der Studie, die auch die möglichen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklungen der kommenden Jahrzehnte berücksichtigt, werden mehrere Szenarien gegenübergestellt. Stefan Siegemund favorisierte dabei ein Mix aus verschiedenen Energieformen und prognostizierte, dass künstlich hergestellte gasförmige und flüssige Energieträger wie zum Beispiel Wasserstoff, die mithilfe regenerativer Energien hergestellt werden, in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Diese Gase müssten jedoch nicht zwangsläufig aus Deutschland stammen, sondern könnten aus Regionen importiert werden, in denen sie günstig hergestellt werden können. „Wichtig wird dann ein möglichst robuster Pfad an Importen“, erklärte der Energie-Experte den knapp 50 Zuhörern. Dennoch würde die deutsche Importabhängigkeit in Bezug auf Öl oder Gas deutlich sinken.

Im Verlauf seines Referats machte Stefan Siegemund jedoch auch deutlich, dass eine hundertprozentige Erfüllung eines 95-prozentigen Klimaschutzziels bis 2050 aus heutiger Sicht kaum möglich sein werde, weil das Einsparpotenzial bei industriellen Prozessen nun einmal technisch begrenzt sei. Als einzige Option bleibe dann, das Kohlendioxid irgendwo einzulagern. Beim Blick auf die möglichen Kosten wurde deutlich: Ein Energie-Mix wird deutlich günstiger als eine Lösung, die ausschließlich auf Strom setzt. „Wichtig ist bei allen Szenarios, dass wir die industrielle Wertschöpfung in Deutschland er- halten. Die Energiewende kann dafür aber wie ein Innovationsprogramm wirken“, machte Stefan Siegemund zum Abschluss seines Vortags deutlich. In der anschließenden, lebhaft geführten Diskussion wurden unter anderem Themen wie der geplante LNG-Terminal in Brunsbüttel, Vergleiche mit den skandinavischen Ländern und die Verantwortung der Industrie, zum Beispiel bei der Herstellung kraftstoffsparender Fahrzeuge, ange- sprochen.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Volker Jahnke von der egeb: Wirtschaftsförderung auf die Aktualität und die Bedeutung der dena-Studie hingewiesen, die unter https://www.dena.de/newsroom/meldungen/dena-leitstudie-integrierte-energiewende-deutschland-braucht-klares-klimaziel-2050/ in einer 50-seitigen „Kurzform“ sowie in der Langform zum Download bereitsteht.

 

Die egeb: Wirtschaftsförderung
Die egeb: Wirtschaftsförderung wird zu gleichen Anteilen von den Kreisen Dithmarschen und Steinburg sowie der Stadt Brunsbüttel getragen. Zu den Aufgaben der egeb gehören alle innovativen Tätigkeiten, die sich mit der Förderung der regionalen Wirtschaft im weitesten Sinne befassen, angefangen bei der Planung und Förderung von Neuansiedlungen bis zur Geschäftsführung von Unternehmen der öffentlichen Hand.