. .
 

 

Wirtschafts- und Wissen-
schaftspark mariCUBE
Hafentörn 3, D-25761 Büsum

Tel. +49.4834.96500-0
Fax +49.4834.96500-50

info(at)maricube.de

News

08. Mai 2019 INFO-VERANSTALTUNG EXISTENZGRÜNDUNG

Die nächste Info-Veranstaltung zum Thema Existenzgründung findet am Mittwoch, den 12. Juni von 09.00 – 15.00 Uhr im CAT in Meldorf zu verschiedenen Themen der Existenzgründung statt und ist kostenfrei. Nachfolgende Themen werden...[mehr]

Kategorie: Termine, Termine

19. Juni 2019 CAT LÄDT EIN 2019 - Zukunft ist jetzt! Heute ist auch noch ein Tag für Veränderung

Selbstwert ist Geld wert - Defizite in Motivation verwandeln! [mehr]

Kategorie: Termine, Termine

02. September 2019 mariCUBE LÄDT EIN 2019 - Wachstum für SIE und Ihr UNTERNEHMEN

Mit Vollgas durch die Digitalaxis - Gesund und leistungsfähig in einer wahnwitzigen Welt [mehr]

Kategorie: Termine, Termine

TYPO3 Cumulus Flash tag cloud by TYPO3-Macher - die TYPO3 Agentur (based on WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck) requires Flash Player 9 or better.

News Detailansicht

04.02.19 11:16 Alter: 111 Tage

Pflege der Patienten – und der Mitarbeiter

Kategorie: Presse, Presse

Landrat Stefan Mohrdieck besucht Pflegeservice Albersdorf / Kinderhort als wichtiges Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb um Fachkräfte

Dithmarschens Landrat Stefan Mohrdieck besuchte auch die kleine Malea und ihre Betreuerin Gabriele Repczuk in einer speziell eingerichteten Wohnung des Pflegeservice Albersdorf. (Foto: Kienitz/egeb)

Albersdorf, 01.02.2019 – Wenn die quicklebendige Malea im Arm ihrer Betreuerin Gabriele Repczuk hingebungsvoll spielt, scheint es kaum möglich, dass das fast dreijährige Mädchen viel zu früh und viel zu klein geboren wurde. Allerdings gibt es da noch den Schlauch, der ihre Luftröhre mit einem Beatmungsgerät verbindet und darauf hinweist, dass Malea rund um die Uhr versorgt und gepflegt werden muss. Möglich ist das in einer nahezu häuslichen Umgebung, die vom Pflegeservice Albersdorf angeboten wird. Neben ambulanter Pflege bietet die Einrichtung auch Intensivpflege beim Patienten zu Hause oder in einer eigenen Wohngemeinschaft vor Ort an.
„Wir haben viele Anfragen aus ganz Schleswig-Holstein und darüber hinaus. Doch mehr Intensivpflege können wir schon deshalb nicht anbieten, da uns die Fachkräfte fehlen“, erläuterte der Geschäftsführer des Pflegeservice, Ulf Schulze, beim Besuch von Dithmarschens Landrat Stefan Mohrdieck. Jörg Peter Neumann und André Mewes von der egeb: Wirtschaftsförderung hatten den Unternehmensbesuch organisiert und begleiteten den Landrat nach Albersdorf.
Ein wichtiges Thema war dementsprechend der Wettbewerb um die begehrten Fachkräfte. Der Pflegeservice hat dazu mittlerweile einen Kinderhort aufgebaut, der in den Räumlichkeiten des früheren Soldatenheims einige Kinder der Pflegekräfte betreut, die gerade im Dienst sind. Zwei Tagesmütter kümmern sich dabei um jeweils maximal fünf Kinder. Vertreten dürfen sie sich gegenseitig jedoch nicht, nicht einmal stundenweise. Wie bei einer Tagesmutter zu Hause muss es getrennte Räume und sogar getrennte Küchen geben, obwohl die Räumlichkeiten vor Ort sehr großzügig bemessen sind. „Dieses kostenfreie Angebot ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Doch wir würden uns wünschen, wenn uns die Aufsichtsbehörden erlauben würden, einige Kinder im Ausnahmefall in einer Gruppe zu betreuen, ohne gleich eine Kindertagesstätte gründen zu müssen“, erklärte Ulf Schulze. Auch eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte würde er sich wünschen, er müsse sich jedoch an den mit den Pflegekassen vereinbarten Sätzen orientieren.
Unterdessen wächst der Bedarf an ambulanter Pflege schon aufgrund der demografischen Entwicklung stetig an. Das lässt sich auch der Firmengeschichte des Pflegeservice Albersdorf ablesen, der vor etwa 20 Jahren mit einem Patienten als ambulanter Pflegedienst gegründet wurde. Mittlerweile hat Ulf Schulze etwa 150 Mitarbeiter, die 180 ambulante Patienten, bis zu fünf Palliativpatienten und zehn Intensivpatienten in der Häuslichkeit betreut. Auch Kinder wie Malea können von den speziell ausgebildeten Fachkräften gepflegt werden. Neun Wohneinheiten sind zudem für intensivpflichtige Patienten ähnlich wie bei einer Wohngemeinschaft errichtet worden und seitdem nahezu ununterbrochen belegt.
Landrat Mohrdieck zeigte sich beeindruckt vom komplexen Angebot: „Hier wird deutlich, wie sehr sich die Pflegelandschaft gerade verändert und welche Bedeutung die Gewinnung von Fachkräften für den Pflegebereich auch und besonders für Dithmarschen hat.“

Die egeb: Wirtschaftsförderung
Die egeb: Wirtschaftsförderung wird zu gleichen Anteilen von den Kreisen Dith-marschen und Steinburg sowie der Stadt Brunsbüttel getragen. Zu den Aufgaben der egeb gehören alle innovativen Tätigkeiten, die sich mit der Förderung der re-gionalen Wirtschaft im weitesten Sinne befassen, angefangen bei der Planung und Förderung von Neuansiedlungen bis zur Geschäftsführung von Unternehmen der öffentlichen Hand.