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24.05.19 11:52 Alter: 25 Tage

Büsum soll zu einem wichtigen Umschlagplatz für Kies werden

Kategorie: Presse, Presse

Husumer und Nindorfer Unternehmen unterzeichnen „Letter of intent“ / Fläche von 6000 Quadratmeter soll im Nordseehafen für Seekiesumschlag genutzt werden

Tom Brodersen aus Husum und Olaf Timm, Nindorf bei Meldorf, unterzeichneten die Absichtserklärung im Büsumer Forschungs- und Technologiezentrum mariCUBE.

Zufriedene Gesichter nach der Unterzeichnung der Erklärung (v. li.): Tom Brodersen, Olaf Timm und Hafenkoordinator Jens Korte.

Büsum/Nindorf/Husum, 16.05.2019 – Die Entwicklung des Büsumer Hafens geht zügig voran. Als jüngstes Projekt ist die regelmäßige Anlandung von Seekies für die Bauwirtschaft be- absichtigt. Dabei soll eine Fläche von 6000 Quadratmeter für den Umschlag des Schüttguts genutzt werden. In der Folge soll der Kies aufbereitet und im Tief,- Straßen- und Hochbau ver- wendet werden. Das zumindest sieht eine Kooperationsabsicht vor, die Tom Brodersen von der Wilhelm E. F. Schmid GmbH, Husum, und Olaf Timm von der Otto Timm Kies- und Grandgruben, Fuhrunternehmen GmbH & Co KG, Nindorf, im Forschungs- und Technologiezentrum mariCUBE unter- zeichneten.

„Mit dem Vorhaben kommen wir bei der Entwicklung des Hafens ein wichtiges Stück voran. Diese Kooperationsabsicht bietet außerordentlich gute Voraussetzungen, um die positive Um- schlagsentwicklung des vergangenen Jahres fortzusetzen“, erläuterte Hafenkoordinator Jens Korte von der egeb: Wirtschaftsförderung. Angesichts des knapper werdenden groben Kies und des anhaltenden Baubooms sei ein steigender Umschlag des wertvollen Baustoffs zu erwarten. Ziel des Vorhabens ist die verlässliche Versorgung der schleswig-holsteinischen Bauunternehmen mit Rohstoffen. Der Bezug dieses Materials über den Seeweg stellt für die Unternehmen eine wirtschaftlich attraktive Alternative dar.

Die Absichtserklärung der beteiligten Unternehmen („Letter of intent“) ist zustande gekommen, weil der Kies in den erschlossenen Gruben Schleswig-Holsteins knapp wird und sich gleichzeitig Genehmigungsverfahren zur Erschließung neuer Kiesgruben aufgrund des Naturschutzes und anderer Vorgaben über Jahre hinziehen können. Der Bedarf an hochwertigem, grobkörnigem Material kann also nur noch durch Importe, unter anderem Seekies, gedeckt werden.

Den Umschlag des Baumaterials wollen die beiden beteiligten Unternehmen übernehmen. Das mittelständische Husumer Traditionsunternehmen Wilhelm E. F. Schmid stellt dabei als Schiffsmakler und Reederei das see- seitige Know-how zur Verfügung. Zur eigenen Flotte zählen mittlerweile 14 Frachtschiffe in der Größenordnung 1.000 bis 3.800 Tonnen und einer Gesamtkapazität von mehr als 30.000 Tonnen. Darüber hinaus werden jedoch auch Schiffe von Partnern eingesetzt.

Die Landseite übernimmt dann das Unternehmen Otto Timm. Der Schwerpunkt des Unternehmens ist die Produktion von Sanden und Kiesen für den Tief-, Straßen- und Hochbau in eigenen Kieswerken sowie der Vertrieb dieser Produkte im südwestlichen Schleswig-Holstein.


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Die egeb: Wirtschaftsförderung wird zu gleichen Anteilen von den Kreisen Dithmarschen und Steinburg sowie der Stadt Brunsbüttel getragen. Zu den Aufgaben der egeb gehören alle innovativen Tätigkeiten, die sich mit der Förderung der regionalen Wirtschaft im weitesten Sinne befassen, angefangen bei der Planung und Förderung von Neuansiedlungen bis zur Geschäftsführung von Unternehmen der öffentlichen Hand.