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02.07.18 11:00 Alter: 83 Tage

Co-Working in Itzehoe

Kategorie: Presse, Presse

Neue Formen der Zusammenarbeit im früheren Landgericht / Einzelne Arbeitsplätze für Selbstständige und kleine Unternehmen

In den Räumen des früheren Landgerichts bietet Sören Zanner (re.) mit Co-Working eine neue Form des Zusammenarbeitens an. Begleitet wird das Projekt von Christian Holst, egeb: Wirtschafts- förderung. (Fotos: Kienitz/egeb)

Itzehoe, 02.07.2018 – Ob Home-Office, Teilzeitarbeit oder Job- sharing – die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung spielt die Lage des Arbeits- platzes nur noch bedingt eine Rolle. Gleichzeitig fehlen dem „Einzelkämpfer“ die notwendigen sozialen Kontakte. Genau an diesem Punkt setzen Sören Zanner und sein „Westerwerk“ an. In den Räumen des ehemaligen Landgerichts in der Breiten- burger Straße in Itzehoe hat er die früheren Verhandlungssäle und Zimmer in mehrere Großraumbüros umgebaut. Vermietet werden jedoch nicht die Räume, sondern einzelne Arbeitsplätze. „Wir bieten damit einen Platz zum Arbeiten an einem oder mehreren Tagen in der Woche an. Dabei kann die Adresse unseres Hauses zur Firmenadresse gemacht werden. Der größte Vorteil liegt jedoch im Austausch, der am Arbeitsplatz, im Konferenzraum oder in der Teeküche möglich ist“, berichtet Zanner.

In den Großstädten, in denen Büroraum sehr knapp ist, funktionieren diese Co-Working-Modelle bereits. Doch auch abseits der Metropolen gewinnt die Idee besonders bei Selbstständigen und kleinen Firmen an Zuspruch. Zudem können so Netzwerke aufgebaut und die Zusammenarbeit an größeren gemeinsamen Projekten erprobt werden. „Beim Co-Working entstehen Wertschöpfungsketten, die besonders Einzelunternehmern und kreativen Existenzgründern zugutekommen“, erläutert Christian Holst von der egeb: Wirtschaftsförderung, die die Vor- haben von Sören Zanner seit Jahren begleitet.

Zwei Teilnehmer an dem Projekt gibt es bereits, einen EDV-Fachmann und einen Berater in der Versicherungs- branche. Noch in diesem Sommer folgen zwei Grafiker. Weitere Anfragen liegen von einem Zahnarzt, der ab- seits der Praxis beratend tätig sein möchte, und einer sozialen Beratungsinstitution vor. Binnen zwei Jahren sollen alle 35 möglichen Arbeitsplätze belegt sein. Die Kosten für einen Platz beginnen bei monatlich 59 Euro für einen Tag pro Woche und sind je nach Nutzung gestaffelt.

Das Modellvorhaben ist Teil eines übergreifenden Konzepts zur Nutzung der früheren Gerichtsgebäude, darunter der ehemaligen Villa des Zuckerfabrikanten Charles Pierre de Vos (1810–1889). Während die Villa „Westerhof“ komplett in vermietete Wohnungen umgebaut wurde, ist der danebengelegene Nutzbau in Privatwohnungen und einen gewerblichen Bereich unterteilt worden. Im Erdgeschoss sind mittlerweile eine ergotherapeutische und eine logopädische Praxis eingezogen, die einen Teil der Räumlichkeiten für die Heilpädagogik der Lebenshilfe zur Verfügung stellt.

In der zweiten Etage des Backsteinbaus befindet sich der Co-Working-Bereich. Dabei hat Sören Zanner so viel Substanz und Ambiente wie möglich von den alten Sitzungsräumen erhalten. Fußböden und Tische sind die alten, die Technik wurde jedoch rundum erneuert; zudem gibt es an jedem Platz moderne Bürostühle. „Wer hier arbeiten möchte, braucht also nur seinen Laptop mitzubringen. Internetanschlüsse sind per Kabel oder auch Wlan vorhanden, ebenso Drucker und Kopierer. Und die nette Gesellschaft gibt es obendrauf“, erklärt der Eigentümer, der das Projekt nebenberuflich betreibt. Im Hauptberuf ist Zanner Leiter des Kulturhofs Itzehoe.

Kontakt Westerwerk:
Sören Zanner
Breitenburger Straße 68
25524 Itzehoe
Tel.    04821 4079448
Mobil 0177 5126789
E-Mail: info(at)coworking-itzehoe.de.

 

Die egeb: Wirtschaftsförderung
Die egeb: Wirtschaftsförderung wird zu gleichen Anteilen von den Kreisen Dith-marschen und Steinburg sowie der Stadt Brunsbüttel getragen. Zu den Aufgaben der egeb gehören alle innovativen Tätigkeiten, die sich mit der Förderung der re-gionalen Wirtschaft im weitesten Sinne befassen, angefangen bei der Planung und Förderung von Neuansiedlungen bis zur Geschäftsführung von Unternehmen der öffentlichen Hand.