GET2KNOW our Startups | Schuldt Safety

Wer steckt eigentlich hinter den Teams im aktuellen GATEWAY49-Batch? In unserer neuen Reihe GET2KNOW our StartUps geben wir Einblicke in die StartUps unseres Accelerator-Programms – ihre Visionen, Technologien und die Menschen dahinter. Heute stellen wir Schuldt Safety und Gründer Michael Schuldt vor.

Die Smartphone-Nutzung am Steuer zählt zu den größten Unfallursachen im Straßenverkehr. Schuldt Safety setzt genau hier an: Das StartUp unterbindet die physische Smartphone-Nutzung während der Fahrt, während Navigation, Telefonie, CarPlay und Android Auto weiterhin vollständig nutzbar bleiben.

Persönliche Motivation für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Hinter der Idee von Schuldt Safety steht eine persönliche Erfahrung, die Michael Schuldt dazu bewegt hat, sich diesem Thema zu widmen:

„Unser Warum ist persönlich: Ich habe einen geliebten Menschen verloren, weil er während der Fahrt sein Smartphone nutzte. Unsere Vision ist eine Zukunft, in der niemand mehr durch Ablenkung am Steuer sein Leben verliert.“

Aus dieser persönlichen Motivation ist eine Lösung entstanden, die Sicherheit und Alltagstauglichkeit miteinander verbinden soll. Denn auf wichtige digitale Funktionen im Auto soll dabei nicht verzichtet werden – nur die physische Nutzung des Smartphones während der Fahrt soll verhindert werden.

Vom Prototypen zum professionellen Unternehmen

Als Schuldt Safety bei GATEWAY49 gestartet ist, war bereits ein Prototyp vorhanden. Die Herausforderung lag vor allem darin, klare Strukturen für Unternehmensführung und Wachstum aufzubauen.

„Wir sind mit einem Prototyp gestartet, aber ohne klare Strukturen in Unternehmensführung und Wachstum. Bei GATEWAY49 haben wir gelernt, daraus ein professionelles Unternehmen aufzubauen. Inzwischen haben wir Preise gewonnen, erste Kunden überzeugt und wachsen Schritt für Schritt über die ursprüngliche Idee hinaus.“

Dabei konnte das Team im Accelerator wichtige Fortschritte machen und die Lösung Schritt für Schritt weiterentwickeln.

GATEWAY49 als Türöffner

Besonders deutlich wurde der Mehrwert des GATEWAY49-Netzwerks bei den Startup Days 2026 in Lübeck. Dort konnte Schuldt Safety den Impact Award gewinnen – und damit nicht nur eine wichtige Auszeichnung, sondern auch zusätzliche Sichtbarkeit und neue Kontakte erreichen.

„Ein echter Türöffner war unser Sieg bei den Startup Days 2026 in Lübeck mit dem Impact Award. Danach kamen zahlreiche Unternehmen und potenzielle Kunden auf uns zu. Auch in Kundengesprächen schaffen der Preis und die Verbindung zu GATEWAY49 spürbar Vertrauen und Glaubwürdigkeit.“

Die Verbindung zu GATEWAY49 hilft Schuldt Safety damit nicht nur beim Aufbau des eigenen Netzwerks, sondern schafft auch Vertrauen bei potenziellen Kund:innen und Geschäftspartnern.

Der Standort am CAT/mariCUBE

Neben dem Accelerator-Netzwerk profitiert Schuldt Safety auch vom Standort am CAT/mariCUBE. Gerade für ein wachsendes StartUp bieten die dortigen Rahmenbedingungen wichtige Vorteile.

„Der Standort am CAT/mariCUBE bietet uns eine sehr gute Infrastruktur, kurze Wege und eine professionelle Geschäftsadresse zu einem fairen Preis, was gerade für Start-ups wichtig ist.“

Gleichzeitig geht es für Michael Schuldt nicht nur um die räumlichen Voraussetzungen. Auch der Austausch mit anderen Unternehmen und Gründer:innen ist ein wichtiger Bestandteil des Standorts:

„Gleichzeitig profitieren wir vom direkten Austausch mit anderen Unternehmen und Gründern sowie von einem starken Netzwerk, das unser Wachstum unterstützt.“

Damit ergänzt der Standort das bestehende GATEWAY49-Netzwerk um einen weiteren wichtigen Baustein für die Entwicklung des Unternehmens.

Nächster Meilenstein: 50 Kunden und erste internationale Märkte

Der Blick geht bereits auf die nächsten Schritte. In zwölf Monaten möchte Schuldt Safety ein festes Team aufgebaut und mindestens 50 Kund:innen gewonnen haben. Gleichzeitig soll die Lösung erfolgreich in größeren Flotten ausgerollt und die Internationalisierung in erste europäische Nachbarländer gestartet werden.

Das langfristige Ziel ist dabei klar:

„Unser Ziel: Schuldt Safety als neuen Standard für sichere Mobilität zu etablieren.“

Ein Rat an andere Gründer:innen

Auch anderen Gründer:innen in Schleswig-Holstein gibt Michael Schuldt einen persönlichen Rat mit auf den Weg:

„Sucht euch von Anfang an professionelle Gründungsberatung und ein starkes Netzwerk. Ich habe nur durch Zufall von GATEWAY49 erfahren und mich bewusst für die Later Stage entschieden, weil mir das Netzwerk wichtiger war als das Preisgeld. Rückblickend würde ich mit einer guten Lösung bereits in der Early Stage starten.“

Gerade das Netzwerk und die Unterstützung durch GATEWAY49 haben für Schuldt Safety dabei einen hohen Stellenwert – und zeigen, wie wertvoll der Austausch und die richtigen Kontakte für die Entwicklung eines StartUps sein können.

Wir freuen uns darauf, Schuldt Safety auf diesem Weg weiter zu begleiten!

Rückblick: Büsumer Fischtag 2026 – Forschung trifft Unternehmertum

Zwei Tage voller Innovation, Wissenstransfer und Vernetzung: Beim Büsumer Fischtag 2026 kamen im mariCUBE Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Unternehmen, Start-ups sowie Akteurinnen und Akteure der Blauen Bioökonomie zusammen. Gemeinsam veranstaltet vom Fraunhofer IMTE, dem mariCUBE, der Initiative Blaue Bioökonomie Schleswig-Holstein und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bot die Veranstaltung erneut eine Plattform für den Austausch zwischen Forschung und Wirtschaft.

Tag 1: Aktuelle Forschung und neue Perspektiven für die Aquakultur

Der erste Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen der Forschung. Im Fokus standen die Aktivitäten des Fraunhofer IMTE am Standort Büsum. Neben aktuellen Forschungsergebnissen aus den Bereichen Aquakultur und marine Biotechnologie wurden auch die neuen Aquakultur-Infrastrukturen vorgestellt, die den Forschungsstandort Büsum künftig weiter stärken und neue Möglichkeiten für wissenschaftliche Kooperationen schaffen.

Wie wichtig der fachliche Austausch über Disziplingrenzen hinweg ist, brachte Dr. Birgit Schmidt-Puckhaber auf den Punkt:

„Es braucht ihn fachlich, weil man sich hier über die wirtschaftlich relevanten Bereiche austauschen kann. Und das nicht nur zwischen den Karpfen- und Forellen-Leuten oder den Tierernährern mit den Züchtern, sondern alle zusammen tauschen sich aus. Gerade für die jungen Wissenschaftler ist es eine Bühne, wo man sich ausprobieren kann.“

Auch die Teilnehmenden nahmen wertvolle Impulse mit. Julia Lange aus dem Bereich Blaue Bioökonomie zeigte sich insbesondere von einem Vortrag zur industriellen Nutzung von Reststoffen beeindruckt:

„Besonders spannend fand ich die Fermentation von Reststoffen, weil man da einen Einblick in die Industrie, in Brain Biotech, bekommen hat und woran dort gearbeitet wird.“

Der erste Veranstaltungstag endete mit einem gemeinsamen Afterwork am mariCUBE. Bei Grillbuffet und sommerlicher Atmosphäre wurden Gespräche vertieft, neue Kontakte geknüpft und erste Ideen für zukünftige Kooperationen entwickelt.

Tag 2: Von der Forschung in die Praxis

Am zweiten Tag stand der Wissens- und Technologietransfer im Mittelpunkt. Im Fokus: Wie können wissenschaftliche Erkenntnisse in marktfähige Produkte, Dienstleistungen und erfolgreiche Unternehmen überführt werden?

Theo Grothusen stellte den Wirtschafts- und Wissenschaftspark Büsum sowie das mariCUBE als Innovations- und Gründungszentrum für die maritime Wirtschaft und die Blaue Biotechnologie vor. Mit moderner Forschungsinfrastruktur, einem starken Unternehmensnetzwerk und kurzen Wegen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bietet Büsum hervorragende Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer im maritimen Umfeld.

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung des Accelerator-Programms von GATEWAY49. Neben Einblicken in das Förderprogramm präsentierten drei Start-ups aus dem aktuellen Batch ihre innovativen Geschäftsideen:

  • bluprint lab
  • MOLA
  • AlgaeTherm

Die vorgestellten Konzepte machten deutlich, wie vielfältig die Innovationspotenziale in der maritimen Wirtschaft und der Blauen Bioökonomie sind.

Zum Abschluss des Büsumer Fischtags wurde es interaktiv: Beim Open-Space-Format „Innovation Dock Büsum – Ihre Themen, Ihre Lösungen“ bestimmten die Teilnehmenden selbst die Agenda. In kleinen Arbeitsgruppen wurden Herausforderungen diskutiert, Ideen weiterentwickelt und gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet. So entstanden zahlreiche neue Impulse für zukünftige Kooperationen und Projekte.

Danke für zwei inspirierende Tage!

Der Büsumer Fischtag 2026 hat erneut gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gründerszene für die Zukunft der Blauen Bioökonomie ist. Forschungsergebnisse entfalten ihren größten Mehrwert dann, wenn sie den Weg in die Praxis finden – und genau dafür bietet der Büsumer Fischtag die passende Plattform.

Wir bedanken uns bei allen Referierenden, Teilnehmenden, Partnern und Unterstützenden für zwei inspirierende Tage in Büsum und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Büsumer Fischtag!

Mit KI Meerwert stiften – Künstliche Intelligenz in der maritimen Branche

Künstliche Intelligenz in der maritimen Branche – diesem Thema widmeten wir uns am gestrigen Donnerstag, den 17. Oktober im Wirtschafts- und Wissenschaftspark mariCUBE in Büsum.


Expertinnen und Experten aus ganz Schleswig-Holstein zeigten bei vollem Haus auf, wie KI die maritime Welt verändert, welche Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind und welche Potenziale Künstliche Intelligenz bietet. Dr. Christian Wiele (Atlantic Tech & Candy) berichtete von Anwendungen zur Segmentierung von Ablagerung an Schiffen anhand von Unterwasserbilderkennung. Dr.-Ing. Kristine Bauer (Fraunhofer Institut für grafische Datenverarbeitung IGD) gab einen Überblick zu Visual Data Science in Industrie und Forschung und Michel Spils (CAU Kiel) zeigte seine Fortschritte an der Entwicklung eines Hochwasser-Frühwarnsystems an Binnengewässern auf.
Die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer lauschten dem spannenden Vortrag von Steffen Stadler (sonoware GmbH) zur Echtzeitobjekterkennung in Unterwasserschallbildern. Stadler gab einen Überblick zu seinen Erfahrungen mit dem Projekt „GhostNetBusters“ und der Detektion von Geisternetzen mit side-scan-sonar.

Nach dem Vortrag von Dr. Stefan Hindersin (Sea & Sun Technology GmbH) zum Thema KI als Werkzeug in einer modernen Bioprozessführung der Mikroalgenbiotechnologie und der Gewinnung von Astaxanthin wurde bei bester Stimmung rege diskutiert, sich ausgetauscht und vernetzt. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass es genau dieser Art von Austausch bedarf, um Meerwert zu generieren und Kooperationen voranzutreiben.
Diese Veranstaltung war eine Kooperationsveranstaltung des mariCUBE mit dem Maritimen Cluster Norddeutschland, KI.SH und dem Leistungszentrum „Sustainable Ocean Business“ der Fraunhofer Gesellschaft.

Tickende Zeitbomben

Die Gesellschaft steht vor einem großen Problem: Munitionsaltlasten schlummern in den Weltmeeren und rotten vor sich hin. Die IHK Schleswig-Holstein und das Maritime Cluster Norddeutschland waren zum Thema Munitionsbergung in Nord- und Ostsee erstmalig an der Westküste in Büsum zu Gast, um diese Aufgabenstellung zu beleuchten.

Umweltminister Tobias Goldschmidt (Bündnis 90/ Die Grünen) eröffnete den Informationsabend im Wirtschafts- und Wissenschaftspark mariCUBE und unterstrich die Wichtigkeit des Themas. „Die Meere sind bedrohter als je zuvor. Die Uhr tickt im Wettlauf mit der Korrosion“, sagte der Minister. Dies sei eine Generationenaufgabe, die vor uns liege – auch finanziell.

Der Bund stellt 100 Mio. Euro zur Verfügung für das Pilotprojekt zur Munitionsbergung. Laut Schätzungen lagern 1,6 Mio. Tonnen in der Deutschen Nord- und Ostsee, teilweise unter Sediment begraben.

Prof. Dr. Edmund Maser vom UKSH gab einen Überblick über die Gefährlichkeit durch beispielsweise Explosionsgefahr, dem Austritt giftiger Chemikalien und die Korrosion und dessen Giftwirkungen auf Menschen und Umwelt. Das Fazit der derzeitigen Forschungsergebnisse der UKSH: Explosionsstoffe aus versenkter Kriegsmunition sei toxisch und krebserregend und sie gefährden die marine Ökologie und Diversität. „Noch bestehe keine akute Gefahr für den Menschen, aber mit den Jahren kommen diese Probleme auf den Teller. Derzeit sind Muscheln noch genießbar, aber sie leiden unter oxidativem Stress und zum Beispiel bei Plattfischen sind Lebertumore und Degenerationen festzustellen“, führt Prof. Dr. Maser aus.

Die Aufteilung der Munitionslasten schätzt Alexander Bach vom Umweltministerium mit 300.000 t in der Ostsee und 1,3 t in der Deutschen Nordsee. „Eine Masse davon vermuten wir vor den Ostfriesischen Inseln, aber es liegt auch ein beträchtlicher Teil vor der Küste Schleswig-Holsteins. Man muss sich die Munition erstmal anschauen, bevor man weiß, wie damit zu verfahren ist“, so Bach. Zudem seien Phosphorreste aus Altmunition auch am Strand zu finden, unerkennbar für den Laien und eine potenzielle Gefahr für Bernsteinsucher.

„Deutschland ist das erste Land, dass mit einer systematischen Bergung beginnt“, so Dr. Sabine Schulz von der IHK Schleswig-Holstein, die diesen Abend moderierte.  

Wolfgang Sichermann ist Geschäftsführer von Seascape. Sein Unternehmen ist mit dem Projektmanagement des Pilotprojektes „Sofortprogramm Munitionslasten“ betraut. Er erklärt, dass die Projektbeteiligten zunächst versuchen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, eine größtmögliche Räumung hinzubekommen. „Sprengung ist eigentlich keine Lösung. Unser bisheriger Ansatz ist das Verbrennen der Munition an Land“, so der Geschäftsführer von Seascape. Der Fokus liege zunächst auf der Ostsee, die Erkenntnisse würden später auf die Bergung in der Nordsee übertragen. Das Ziel des Projektes sei die Entwicklung eines industriellen Prozesses, wodurch sich durchaus Vorteile und Chancen für die Wirtschaft ergeben könnten.

Peter Moller vom Maritimen Cluster Norddeutschland sieht diesbezüglich eine große Expertise in Schleswig-Holstein mit wenig Konkurrenz. „Unsere Wirtschaft im Norden verfügt über starke Kompetenzen in Wissenschaft, Wirtschaft, Forschung und Industrie, um dieses weltweite Problem zu lösen“, so Moller.

In Schleswig-Holstein hat sich inzwischen ein starkes Bündnis aus Wirtschaft, Wissenschaft und Naturschutz zusammengetan, dass gemeinsam an den verschiedenen Problematiken arbeitet.

Dagmar Struß, Leiterin der NABU Landesstelle Ostseeschutz, definiert einige Ziele des Naturschutzbundes: Sprengungen vermeiden und den Blasenschleier als Übergangstechnologie nutzen wegen der Zerstörung von Lebensräumen und Arten. Sie fordert Engagement und die Übernahme von Verantwortung sowie eine nachhaltige Entsorgung. „Wir müssen einen Ausgleich schaffen zwischen Meeresschutz und Sicherheit. Eine langfristige Finanzierung ist wichtig“, sagt die Expertin. „Wir haben hier in Schleswig-Holstein ein einzigartiges Bündnis geschlossen. Dieses müssen wir pflegen und ausweiten.“

„Das schwierige, aber sehr wichtige Thema der Munitionsbergung ist gerade für die Küstenanrainer ein zentrales Thema, das, trotz aller Herausforderungen, auch wirtschaftliche Potentiale für Unternehmen und StartUps bieten kann, da sich neue Aufgabenstellungen, Dienstleistungen und neue Kapazitäten und Ressourcen in verschiedensten Branchen abzeichnen“, so Martina Hummel-Manzau als Geschäftsführerin der Entwicklungsgesellschaft Westholstein und des mariCUBE. „Dabei kann sowohl die Begleitung von StartUps, aber auch die Unterstützung z.B. bei Kontaktaufnahme zu Experten, um neue Geschäftsmodelle zu diskutieren, die Rolle der Wirtschaftsförderung und unserer regionalen Technologiezentren bzw. des Wirtschafts- und Wissenschaftspark als Transferstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, sein. Deshalb freuen wir uns auf die weitere Zusammenarbeit, Vielen Dank, dass wir Veranstaltungsort für dieses wichtige und aktuelle Thema und den Projektstart sein durften.“

Die Veranstaltung in Büsum war das vierte Event zu dieser Thematik, veranstaltet durch die IHK Schleswig-Holstein, in Zusammenarbeit mit dem Maritimen Cluster Norddeutschland und dem Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur, sowie dem Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein (UV Nord), dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU).

Ein Wettlauf mit der Zeit, der Startschuss in Schleswig-Holstein ist gefallen.

RESTART: CAT unterstützt Soloselbstständige bei Zukunftsausrichtung des Unternehmens

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Corona-Krise, Lieferengpässe und steigende Preise – die Lage bei vielen Soloselbständigen und Inhabern von kleinen Unternehmen ist alles andere als „rosig“. Trotz staatlicher Hilfen in der Hochphase der Pandemie sind viele Rücklagen aufgebraucht und einige Existenzen bedroht.

Daher ist im Rahmen des Projekts Existenzgründung Westküste das Beratungsangebot Restart aufgelegt und im Meldorfer Centrum für Angewandte Technologien (CAT) angesiedelt worden. „Wir sehen uns dabei vor allem als Ansprechpartnerinnen für kleine und kleinste Unternehmen. Diesen fehlt oftmals ein externer Gesprächspartner, um sich über die Zukunftsausrichtung des Unternehmens, strategische Themen oder auch innerbetriebliche Prozesse und Kostenstrukturen auszutauschen. Genau hier setzt das Projekt an. Es wird geschaut, wie es mit dem jeweiligen Geschäftsmodell weitergehen kann“, erläutert Projektleiterin Stefanie Hein.

Um an dem Programm teilnehmen zu können, sind keine aufwendigen Anträge notwendig. Infrage kommen Selbstständige sowie Kleinstunternehmerinnen und -unternehmer aus Dithmarschen oder Steinburg, bei denen die Umsätze durch die Krise spürbar gesunken sind und bei denen bereits das private finanzielle Polster genutzt werden musste, um die Kosten zu decken. Einzelheiten können dabei in einem ersten Kontaktgespräch erläutert werden. Wer Interesse an einer Beratung hat, sollte sich jedoch zügig melden, denn Restart endet Mitte 2023. Da die Begleitung circa ein Zeitfenster von vier bis fünf Monaten in Anspruch nimmt, ist ein Einstieg nur noch bis maximal Anfang Februar 2023 möglich.
Zunächst macht das Projektteam des CAT eine erste Bestandsaufnahme und bringt anschließend die Unternehmensberatung und das zu beratende Unternehmen in Kontakt. In einem Folgegespräch mit der Unternehmensberatung findet ein Nasenfaktor-Check statt, bevor konkrete Ziele definiert und die Umsetzung von Maßnahmen besprochen werden.

Die fachliche Begleitung findet in vertraulichen Einzelberatungsgesprächen statt und kann dann unter anderem eine Neuausrichtung des Unternehmens, eine Steigerung der Ertragskraft oder die Optimierung der Kostenseite zum Ziel haben. Alles kommt auf den Tisch, um die Weichen für eine profitable Zukunft zu stellen. Das beinhaltet auch eine Überprüfung des Geschäftsmodells, der internen Strukturen und die Suche nach neuen Kunden. Ein konkretes Ziel kann zum Beispiel der Aufbau eines Online-Marketings oder die Optimierung der Produktpalette oder der angebotenen Dienstleistung sein. Die Beratung erfolgt „auf Augenhöhe“ mit dem Kunden und umfasst unter anderem bis zu zehn Einzelberatungs- und Coachingtermine sowie entsprechenden Umsetzungsphasen in einem Zeitraum von mindestens vier Monaten. Ergänzend werden Online-Workshops zur Vermittlung digitaler Kompetenzen angeboten, da die Pandemie für einen ungeahnten Digitalisierungsschub gesorgt hat. „Vielfach birgt eine solche Krise auch die Chance, das Geschäftsmodell zu modernisieren und einen Neustart zu wagen. In diesen Fällen unterstützt die Wirtschaftsförderung die Bemühungen der kleinen und kleinsten Unternehmen“, erklärt CAT-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau.

Ansprechpartnerinnen für das Projekt:
Stefanie Hein und Tatjana Blöcker, Marschstraße 30a, 25704 Meldorf, Tel. 04832 996 100. Mail: info@cat-meldorf.de

Ihre Ansprechpartnerin
für den Bereich Beratung:

Nina Jerke
Projektleitung

Existenzgründung – Krise als Chance

Kostenfreie Beratung im Meldorfer CAT

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Mitten in der Inflation das eigene Unternehmen gründen? Was zunächst abwegig klingen mag, birgt indessen auch
Chancen. „Wir müssen lernen, Zeiten des Wandels, also auch Krisen, zu nutzen, um sich selbstständig zu machen. Wer sich jetzt richtig auf die neuen Bedürfnisse der Kunden einstellen kann, hat schon den ersten Schritt in die richtige Richtung getan“, ist Tatjana Blöcker überzeugt.

Die Projektmanagerin im Centrum für Angewandte Technologien, bietet daher unter anderem eine digitale Erstberatung an. Wer grundsätzlich Interesse daran hat, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen, erhält in der ersten Beratungsstunde jede Menge Infos und Antworten, selbst wenn die Idee noch gar nicht ganz ausgereift ist. Das kostenfreie Angebot gilt für alle Interessierten, also für Angestellte und Arbeitssuchende, Rentner und Studenten.

„Wir stehen den Gründerinnen und Gründern beratend zu Seite, klären ihre Fragen und zeigen ihnen Optionen auf, wie wir sie darüber hinaus auf Ihrem Gründungsweg begleiten können“, erläutert Tatjana Blöcker das Konzept. Wer sich entschlossen hat, erhält dann – ebenfalls kostenfrei – eine tiefergehende Begleitung durch das Programm „Existenzgründung Westküste“. Dazu gibt es unter anderem wöchentlich ein bis zwei halbtägige Online Veranstaltungen, die durch individuelle Einzelgespräche und eine Businessplanberatung ergänzt werden. Inhaltlich geht es dabei um Themen wie zum Beispiel IT-Sicherheit, Digitalisierung oder Online-Marketing, aber auch um klassische Existenzgründungsthemen.

Ihre Ansprechpartnerin
für den Bereich Beratung:

Nina Jerke
Projektleitung

CAT unterstützt Soloselbstständige bei Zukunftsausrichtung des Unternehmens

Hilfe (nicht nur) bei einem Neustart

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Corona-Krise, Lieferengpässe und steigende Preise – die Lage bei vielen Soloselbständigen und Inhabern von kleinen Unternehmen ist alles andere als „rosig“. Trotz staatlicher Hilfen in der Hochphase der Pandemie sind viele Rücklagen aufgebraucht und einige Existenzen bedroht.

Daher ist im Rahmen des Projekts Existenzgründung Westküste das Beratungsangebot „Restart“ ins Leben gerufen und im Meldorfer Centrum für Angewandte Technologien (CAT) angesiedelt worden. „Wir sehen uns dabei vor allem als Ansprechpartnerinnen für kleine und kleinste Unternehmen. Diesen fehlt oftmals ein externer Gesprächspartner, um sich über die Zukunftsausrichtung des Unternehmens, strategische Themen oder auch innerbetriebliche Prozesse und Kostenstrukturen auszutauschen. Genau hier setzt das Projekt an. Es wird geschaut, wie es mit dem jeweiligen Geschäftsmodell weitergehen kann“, erläutert Projektleiterin Stefanie Hein.

Zunächst macht das Projektteam des CAT eine erste Bestandsaufnahme und bringt anschließend die Unternehmensberatung und das zu beratende Unternehmen in Kontakt. In einem Folgegespräch mit der Unternehmensberatung findet ein „Nasenfaktor-Check“ statt, bevor konkrete Ziele definiert und die Umsetzung von Maßnahmen besprochen werden. Dabei kommt alles auf den Tisch: Kostenoptimierung, Marketing, Digitalisierung und auch mögliche Anpassungen der Dienstleistungs- oder Produktpalette.

Die Beratung erfolgt „auf Augenhöhe“ mit dem Kunden und umfasst unter anderem mehrere Einzelberatungs- und Coachingtermine sowie entsprechenden Umsetzungsphasen in einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten.

Ergänzend werden Workshops zur Vermittlung digitaler Kompetenzen angeboten, da die Pandemie für einen ungeahnten Digitalisierungsschub gesorgt hat. „Vielfach birgt eine solche Krise auch die Chance, das Geschäftsmodell zu modernisieren und einen Neustart zu wagen. In diesen Fällen unterstützt die Wirtschaftsförderung die Bemühungen der kleinen und kleinsten Unternehmen“, erklärt CAT-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau.

Das Projekt wird vom Landesprogramm Arbeit des Landes Schleswig-Holstein aus Mitteln der Aufbauhilfe REACT-EU im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert; die Teilnahme ist daher kostenfrei. Melden können sich Selbstständige oder Inhaberinnen und Inhaber von Klein- beziehungsweise Kleinstunternehmen aus Dithmarschen und Steinburg, die vor der Pandemie gegründet haben und in dieser Zeit in wirtschaftlich schwieriges Fahrwasser geraten sind.

Ansprechpartnerinnen für das Projekt: Stefanie Hein und Tatjana Blöcker,
Marschstraße 30a, 25704 Meldorf, Tel. 04832 996 100. Mail: info@cat-meldorf.de.

Ihre Ansprechpartnerin
für den Bereich Gründungsbegleitung:

Nina Jerke
Projektleitung